Wärmeversorgung Springbach Höfe - Springbach Höfe

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Wärmeversorgung Springbach Höfe

Bau der Heizzentrale läuft

 

Rund vier Kilometer Rohrleitungen wurden durch die Westfalen Weser Netz GmbH an den Springbach Höfen bereits verlegt, um die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner mit Strom und Wasser versorgen zu können, aber auch mit Fernwärme. Der Bau der Heizzentrale, dem Herzstück der zukünftigen Wärmeversorgung der Springbach Höfe läuft derzeit auf Hochtouren und soll bei entsprechender Witterung bis zum Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.

 

Das Konzept zur Fernwärmeversorgung der Springbach Höfe wurde vom Energieservice Westfalen Weser (ESW) entwickelt. ESW hat dafür dezentrale und zentrale Wärmeerzeugungsvarianten verglichen. Ein Nahwärmenetz mit einem zentralen Blockheizkraftwerk, das Biomethan verwendet, plus Gas-Brennwertkessel schneidet in der Gesamtbetrachtung bei den Wärmekosten und der Umweltfreundlichkeit am besten ab. Blockheizkraftwerke spielen in der Energiewende eine wichtige Rolle, da sie mit vielen regenerativen Energieträgern eingesetzt werden können. 160 Fernwärmehausanschlüsse an den Grundstücken sind bereits jetzt vorbereitet.

 

Die Heizzentrale wird aus Gründen des Schallschutzes in Massivbauweise realisiert und erhält eine optisch ansprechende Fassade, die nicht nach reinem Zweckbau aussieht. Im ersten Schritt werden zwei Spitzenlastkessel mit einer jeweiligen Leistung von 1,2 Megawatt zum Einsatz kommen, die mit Biomethan betrieben werden. Zusätzlich liefert ein Blockheizkraftwerk (BHKW) 140 kW elektrische und 280 kW thermische Leistung. Im Endausbau soll ein BHKW mit 360 kW elektrische und 720 kW thermische Leistung die Versorgung übernehmen. Um möglichst viel Wärmeenergie dauerhaft aus den BHKW zu beziehen, wird ein außenstehender Pufferspeicher mit 23000 l installiert. In Betrieb gehen soll die Heizzentrale Anfang 2019.

 

Informationen zur Wärmeversorgung sind unter www.esw-springbachhoefe.com zu finden.